Schulprofil

Schulprofil der Junior High School Carlbergergasse


Vorwort

Die Neue Mittelschule Carlbergergasse – “JUNIOR HIGH SCHOOL“ besteht seit 1999.

September 99: Die Tore einer neuen Schule im 23. Bezirk öffneten sich. Begonnen wurde mit zwei Klassen, jetzt sind wir auf 12 Klassen angewachsen. In den Aufbaujahren ist sehr viel geschehen. Die Schwerpunkte der Schule wurden rasch definiert:
Arbeitssprache Englisch in einem neuen Bereich: “Global Studies“ (6 Stunden/Woche), sowie ein musikalischer Schwerpunkt. Daneben folgte der Aufbau der Nachmittagsbetreuung.
Sehr intensiv haben die Lehrer/innen am Curriculum für den englischsprachigen Bereich gearbeitet, viel Zeit und Engagement wurde in die Unterrichtsvorbereitungen für die Global Studies investiert. Und der Einsatz hat sich gelohnt: Wir haben schon viele Abgänger/innen aus den 4. Klassen, die insgesamt besonderen Erfolg in Englisch in weiterführenden Schule aufweisen.
Aber nicht nur am pädagogischen Sektor hat sich viel getan – auch im künstlerisch-kreativen Bereich ist sehr viel geschehen.
Die Aula wurde mit einer wunderbaren Keramik (Lehrer/innen und Schüler/innen waren beteiligt) versehen, viele Säulen wurden mit Mosaiken verkleidet. Es fanden Vernissagen, Dichterlesungen, künstlerische Abende mit großem Erfolg statt.
Wichtig war in unserer Schule von Anfang an die Bedeutung von schulweiten, gemeinsamen Festen: So haben wir regelmäßig ein großes Adventfest, an dem sich alle (Lehrkräfte, Eltern, Schüler/innen) beteiligen. Genauso wichtig ist uns auch eine würdevolle Verabschiedung unserer Abgänger/innen der 4. Klassen – dies geschieht im Rahmen eines großen Schulschlussfestes.
Zwei Mal im Jahr gibt es fixierte Projektwochen, in diesen Wochen ist die Stundentafel aufgelöst, die Schüler/innen arbeiten zu bestimmten Themen.
Mitmenschlichkeit, Solidarität – für uns nicht nur Wörter, wir wollen dies auch leben. Dies drückt sich in den vielen sozialen Projekten aus, die unsere Schule bereits durchgeführt hat.
Die Schulentwicklung ist mir als Leiterin ein wichtiges Anliegen. So haben wir ein gemeinsames Leitbild entwickelt, eine breite Evaluation durchgeführt, wir arbeiten auch ständig an Qualitätsverbesserungen in sämtlichen Bereichen.
Öffentlichkeitsarbeit – heute wichtiger denn je für eine gute Schule – wird von allen Lehrkräften und vom Elternverein gemeinsam getragen.
Und zum Schluss gibt es da noch ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: die Wertevermittlung. Gutes Benehmen, Leistungswille, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit (soft skills) sind uns genauso wichtig wie die intensive Unterstützung aller Kinder, die eine Förderung brauchen sowie auch die herzliche Zuwendung für alle unsere Schüler/innen. Unsere Kids brauchen Grenzen und liebevolle Konsequenz – wenn uns Erwachsenen diese Balance gelingt, dann – denke ich – können wir unseren Schülern/innen neben Wissen auch andere wertvolle Grundlagen für ihre Zukunft mitgeben.



Die Organisationsform

a) Die “Junior High School“ ist ab dem Schuljahr 2003/04 eine Kooperative Mittelschule und ab dem Schuljahr 2013/14 eine Neue Mittelschule:
• Unterricht nach dem Lehrplan des Realgymnasiums und der Hauptschule
• Unterricht wird erteilt durch AHS- und HS-Lehrer/innen
• fächerübergreifender, schülerzentrierter Unterricht
• Projektunterricht, Reformpädagogik
• innere Differenzierung, Begabtenförderung und Förderkonzept
• alternative Beurteilungen (Portfolio) und Fächernoten
• Ausnahme: Bereichsnote in den "Global Studies“
• bilingual ausgestelltes Zeugnis

b) Die Junior High School ist auch eine Offene Schule:
• Angebot der Nachmittagsbetreuung (Mittagessen, Lernzeit, Unverbindliche Übungen)
• Derzeit gehen von 298 Schüler/innen insgesamt 276 Schüler/innen in die Nachmittagsbetreuung.

c) Die Junior High School ist der Form nach eine 5-Tagesschule.



Pädagogische Schwerpunkte

• Arbeitssprache Englisch in den “Global Studies“ mit Native Speaker Teachers
• fremdsprachliches Zusatzangebot: Spanisch und Französisch
• musikalischer Schwerpunkt
• Offenes Lernen
• Innere Differenzierung (mit Kern- und Erweiterungsstoff)
• Projektwochen, Langzeitarbeiten, Bereichsarbeiten, 2-Phasen-Schularbeiten, Dalton-Plan, Offenes Lernen



Daten

• 12 Klassen
• 298 Schüler/innen
• Direktorin
• 31 Lehrer/innen (13 männlich, 18 weiblich)
• davon: 1 AHS-Lehrer

• 1 Schulärztin
• 1 Schulpsychagogin

• 2 Schulwarte
• Nachmittagsbetreuung: 1 Ausgabedame, 2 Zivildiener
• Reinigungspersonal (2 Mitarbeiter)

Schüler/innen und Eltern

Gesamtschülerzahl: 298 (188 weiblich, 110 männlich)
Schüler mit nicht österreichischer Staatsbürgerschaft: 10,7%
Neben Deutsch gibt es 16 weitere Muttersprachen (27,9%)
2 Schulsprecher (m/w)
1 Elternvereinsobmann
12 Klassenelternvertreter/innen und Stellvertreter/innen

Aufnahmekapazität für die nächsten 1. Klassen (5. Schulstufe): 75 (das entspricht 3 Klassen)
Voraussetzungen sind die gesetzmäßigen Kriterien und die Absolvierung eines Informationsgespräches.



Das Junior High School Lehrer/innenteam

31 Lehrkräfte, davon 2 Native Speaker Teachers (2 englisch), 2 Religionslehrer/innen, 1 AHS-Lehrer

Die Lehrkräfte haben folgende Zusatzqualifikationen
Sprachen: Englisch, Französisch, DLP-Lehrer/innen: 5

Ausbildungen
“Teaching around the globe“, Master of Arts, Cambridge First Certificate (2 L), Cambridge Proficiency, CPE francais, Studium an der Western Kentucky University, Studium an der Universite Quebec, ESL (English-second language), DLP, NLP

Pädagogische Zusatzqualifikationen
Offenes Lernen, Reformpädagogik, Mathematik – handlungsorientiert, Soziales Lernen, Lernen lernen nach NLP, BU-Umwelt-Ausbildung, 3. Welt-Seminare, Verkehrserziehung, Deutsch für Ausländer, Kinesiologie, Maschinschreiben, Informatik, Interkulturelles Lernen, Berufskunde, Informatik, Politische Bildung, EDV-Ausbildungen, Schullaufbahnberater/innen, VS-Lehramt, Besuchsschullehrer/innen, Skikurs-Leiter/innen und Begleitlehrer/innen, Freizeitpädagogik, Snowboard-Lehrer/innen, Tennis, Eislaufen, Kletterausbildung, Schwimmen, Informatik, Dramapädagogik, Chor, Mediation, Lerndesign

Im kreativen Bereich
Videobearbeitung, Tontechnik, diverse musische Ausbildungen, Töpfern, Zeitung – Layout, Fotografie, rhythmisch-musische Erziehung, Tanz, Schulspiel

Sonstiges
Besuchsschullehrerausbildungen (4), Erwachsenenbildung, Bibliothekarsausbildung, PR-Arbeit in Schulen, Schulentwicklung, Kommunikationstechniken, Mediation, Gordon-Training, Gesprächsführung nach Rosenberg.



 Die Lage

Die NMS liegt – etwas zurückversetzt – in der Carlbergergasse, im Stadtteil “Erlaa“. Neben unserer Schule befindet sich ein großes, sehr modernes Freizeitgelände für Kinder und Jugendliche.
Die verkehrsmäßige Anbindung ist optimal, da die Station der U6 (“Erlaaer Straße“) nur 2 Gehminuten von der Schule entfernt ist. Direkt vor der Schule befindet sich eine Haltestelle der Autobuslinie 61A.
Der Fußgeherübergang vor der Schule ist mit einer Verkehrsampel gesichert, auch der Gehsteig ist so verbreitert, dass ein Radweg durchgezogen werden konnte.



 Bauliche Gegebenheiten

Die Schule ist in U-Form angelegt, die Bereiche sind klar und übersichtlich strukturiert, im südlichen Teil der Schule ist ein Kindergarten angegliedert.
Die Außenarchitektur der Schule wurde stark von den umliegenden Industriebauten beeinflusst, die Schule wirkt kühl und modern. Im Inneren vermittelt die Architektur jedoch Wärme, Helligkeit und Transparenz.
Die “Junior High School“ ist für 12 Klassen konzipiert und bietet folgende Zusatzräume und Besonderheiten:
• 5 Gruppenräume (für Teilungen, Offenes Lernen, Projektarbeiten...)
• 1 Mehrzweckraum (beschallt, mit großer, variabler Bühnenvorrichtung und Kulissenwänden)
• Bibliothek mit deutschsprachiger Literatur
• English library
• Schulküche und Speiseraum für Ernährung und Haushalt
• Turnsaal
• Gymnastiksaal
• Großer Sportplatz (mit vielen Vorrichtungen, z.B.: Tennis, Laufbahn, Weit- und Hochsprung...)
• Große Lern- und Erholungsterrasse für Lehrkräfte und Schüler/innen
• 1 techn. Werksaal
• 1 text. Werksaal
• 2 EDV-Säle
• hochmoderner Physik- und Chemiesaal
• Arztzimmer
• Psychagogenzimmer
• Die Schule ist behindertengerecht gebaut und verfügt über einen Lift.
• Offene Schule: Speisesaal, Ausgabeküche, 3 Freizeiträume.
• Schulgarten



Schulversuche, Projekte, Innovationen

Neue Mittelschule aufsteigend ab der 5. Schulstufe ab dem Schuljahr 2013/14
Fremdsprachenschwerpunkt:
1) Arbeitssprache ENGLISCH (AE): aufbauend in allen Klassen ab dem Schuljahr 2001/02
Zielstellungen zur Arbeitssprache Englisch (AE):
• Die AE wird im Bereich “Global Studies“ unter Einbeziehung von neuen Lerntechnologien unterrichtet.
• Die Qualität in diesem Bereich gewährleistet der Einsatz von “Native Speaker Teachers“.
• Schüler/innen erlangen eine erhöhte Kompetenz im Umgang mit einer Fremdsprache, der rezeptive und produktive Umgang mit englischen Texten und Situationen wird somit über das übliche Maß eines herkömmlichen Fremdsprachenunterrichts hinausgehen. Der traditionelle Fremdsprachenunterricht Englisch wird ergänzt und unterstützt durch Englisch als Arbeitssprache.
• Darüber hinaus soll die AE ein starker Motivator für das Fremdsprachenlernen sein.
• Die Schüler/innen lernen in natürlicher Weise, Englisch als Lern - und Arbeitsmittel einzusetzen.
• Die Schüler/innen erlangen eine sprachliche Kompetenz, die es ihnen erleichtert, in weiterführenden Schulen zu bestehen oder im Berufsfeld leichter Fuß zu fassen.
• Die Vernetzung mit Partnerschulen im Ausland hat das Ziel, den Austausch von Lehrer/innen und Schüler/innen zu erleichtern und in der Folge gemeinsam an Projekten zu arbeiten.



Beschreibung der Stundentafel

Neben den drei wöchentlichen Stunden im traditionellen Fremdsprachenbereich Englisch gibt es den Bereich “Global Studies“. Dieser umfasst sechs Wochenstunden, die folgendermaßen aufgeteilt sind:
Science: drei Stunden
Social Studies: zwei Stunden
Arts: eine Stunde
Die “Global Studies“ sind als ganzheitlicher – eben “globaler“ – Bereich zu sehen, mit starker Betonung auf dem naturwissenschaftlichen Sektor. Daneben kommt es zur Einbindung von Musik und Kunst, da die Kreativität ein sehr natürliches Kommunikationsmittel zwischen Jugendlichen in aller Welt darstellt. Abgerundet wird der neue Bereich durch geschichtliche und geographische Themenbereiche.
Beurteilung:
• Die Global Studies werden als eigener Gegenstand geführt und als solcher auch benotet.
• Die Schulnachricht und das Jahreszeugnis werden bilingual ausgewiesen.


 

Soziale Projekte

• Klima-Schutz-Projekte
• Aufgrund unserer sozialen Hilfestellungen ist die Junior High School auch eine “Pilgrim“-Schule.
• Besondere soziale Leistungen von Schüler/innen werden monatlich auf einer Ausstellungstafel kundgemacht!
• Unterstützung bedürftiger Kinder unserer Schule bei der Finanzierung von Sprachreisen (durch Flohmärkte, kreative Basare usw.).
• Unterstützung diverser Tierschutzorganisationen durch den Verkauf von Weihnachtskarten und dem jährlich stattfindenden Junior High School Run.
• Unterstützung der Organisation „Mary’s Meals“, die Kindern in den ärmsten Ländern der Welt eine warme Mahlzeit in der Schule ermöglicht und daher diese Kinder dazu bringt in die Schule zu gehen. Weiters werden auch Schulrucksäcke (gefüllt mit Schulsachen und Toilettartikeln) gesammelt.


 

Einführung des individuellen Förderkonzepts

Die FÖ-Lehrer/innen arbeiten individuell mit Schüler/innen, die in diversen Bereichen Defizite aufweisen (5 Stunden/Woche):
• 3 Stunden: Lese- und Deutschförderung in der 5. Schulstufe
• 2 Stunden: Mathematik-Förderung in der 5. Schulstufe
• Je 1 Stunde Förderung in den übrigen Schulstufen
• Im Rahmen der Offenen Schule Förderung in Englisch


 

Kreative Projekte an der Junior High School

• Vor einigen Jahren wurde das Kunstprojekt "Keramikwand in der Aula" in gemeinsamer Arbeit von Lehrkräften, Schüler/innen und einem Keramikkünstler fertiggestellt.
• In den letzten Schuljahren stand die Verkleidung diverser Säulen mit Mosaik auf dem Programm.
• Im Laufe der 4 Jahre der Aufbauarbeit wurden 3 große Vernissagen mit namhaften Künstlern veranstaltet.
• Auftritte vom Schüler/innen-Chor bei diversen öffentlichen Veranstaltungen
• Herstellung von Hör-CDs und eines Videofilms
• Musical-Aufführungen jährlich in der Adventzeit: Gelegenheit für alle Volksschulen im Bezirk, unsere Schule kennenzulernen
• Programm: Sprachassistenzen aus dem Ausland, die im Unterricht mitarbeiten
• Weitere Pflege unseres Schulgartens
• Die Bemalung der grauen Wände des Außenbereichs unserer Schule (Müllcontainer, Terrasse..) macht große Fortschritte
• Wintersportwochen, Sommersportwochen, Sprachwochen finden fakultativ in jeder Schulstufe statt, Sprachwochen im Ausland in der 8. Schulstufe.
Neu: Eine Meeresbiologische Woche wurde mit großem Erfolg durchgeführt.
Schulpartnerschaft mit der 2. Junior High School in Wien, mit AHS Anton Kriegergasse, mit AHS Draschestraße und mit sämtlichen Volksschulen im 23. Bezirk.
Das Connect-Modell-Partnerschaft mit der bilingualen VS A.B. (GEPS) und der VS Erlaaerstr. wird auf freiwilliger Basis weitergeführt.


 

Öffentlichkeitsarbeit

• Die Homepage wurde neu gestaltet.
• Gestaltung: Briefpapier, Plakate, Schulfolder
• Schülerzeitung: 1 Mal im Jahr
• Freundliche, warme Atmosphäre bei den Elternsprechtagen und KEL-Gesprächen
• Tag der Offenen Tür am Samstag, 8. Nov. 14, mit Stationenbetrieb, Vorträgen: das gesamte Lehrer/innen-Team nimmt teil
• Besondere Beachtung einer freundlichen Schulhausgestaltung
• Gemeinsame große Feste (großes Adventfest, Schulschlussfest)
• Delegationen aus dem In- und Ausland kommen zu uns, um zu hospitieren.
• Einladung von Partnerschulen im In- und Ausland
• Lehrer/innen-Fortbildung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
• Hospitationen in Partnerschulen in Wien
• Lehrkräfte unterrichten im Rahmen des Comenius-Programmes im Ausland
• Sponsoring
• Schullaufbahnberatung und Berufsberatung in der 8. Schulstufe (auch mit Elternabenden)
• Pressearbeit


 

Besondere Angebote der Schule

Offene Schule: Mittagessen von der Fa. Max Catering
Lernzeit und sämtliche Unverbindliche Übungen: mit Lehrkräften der Schule
Unverbindliche Übungen: Chor, Theater, EDV, ECDL (Computerführerschein), Begabtenförderung: Vorbereitung für Cambridge-Zertifikate, Kreativ-Stunden, Sport und Spiel, Französisch


 

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

• Weiterer Auf- und Ausbau des fremdsprachlichen Schwerpunktes
• Qualitätssicherung in Form von Evaluationen, gezielter Lehrer/innenausbildung und gemeinsamer Schulentwicklung
• Weiterer Aufbau von Projekten mit Schulen im Ausland
• Weiterarbeit am Cambridge-Certificate (großer Erfolg schon im letzten Schuljahr, alle haben Zertifikate erlangt!)
• Intensive Arbeit bei der Nahtstellenproblematik
• Weiterarbeit am Förderkonzept
• Aufbau der englischsprachigen Schulbibliothek
• Intensivierung der inneren Differenzierung
• Neigungen und Talente entdecken lernen
• Aufbau einer Peer-Mediationsgruppe
• entdecken, dass das Tun im Miteinander viel Sinn macht und eine Gemeinschaft auch enger verbindet
• dass Schüler/innen sich selber besser einschätzen können
• dass Schüler/innen ihr Selbstvertrauen stärken



Kooperation mit schulischen und außerschulischen Institutionen

• mit allen Schulen im Schulverbund 13/23
• mit allen NMS-Standorten Wiens bei diversen Tagungen
• mit AHS Anton Kriegergasse
• mit AHS Draschestraße
• Intensive Kooperation mit Schulaufsicht und SSR für Wien
• mit VBS und mit 2. “Junior High School” in Wien
• mit Einzugs-Volksschulen und weiterführenden Schulen
• besondere Zusammenarbeit mit der GEPS-VS (Alt Erlaa)
• mit dem angeschlossenen Kindergarten
• intensive Zusammenarbeit mit dem Bezirk
• mit Kinderfreunden in Liesing
• mit Jugendamt, Polizei
• Jugendrotkreuz
• mit SPZ-Zentrum, mit SES Hackinger Kai
• mit div. Kinder- und Jugend-Kliniken
• Besuche von ausländischen Delegationen in unserer Schule
• Kooperation mit diversen Firmen


 

Gestaltung des Schullebens

Wenn das Schlagwort einer “lebensnahen, lebendigen Schule“ Gestalt annehmen soll, dann darf sich Schule nicht mehr auf reine Wissensvermittlung zurückziehen, dann muss sich Schule öffnen, ein integrativer Bestandteil der Umgebung werden, weltoffen und realitätsnah sein.
Ein klarer Organisationsaufbau, großes soziales Engagement und die Freude am gemeinsamen Tun sind das Fundament für die Gestaltung des Schullebens. So hat Tradition:
• Adventfest, Schulschlussfest
• Öffentliche kulturelle Veranstaltungen (Lesung, Vernissage,...)
• Tag der Offenen Tür an einem Samstag im November
• 2 Mal im Jahr finden gleichzeitig in allen Klassen Projektwochen zu unterschiedlichen Themen statt.
• In allen Klassen: Schullandwochen, Sportwochen, Wintersportwochen, meeresbiologische Woche
• Sprachwochen in den 4. Klassen
• Äußerst konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen des Schulforums und der Klassenforen
• Weitere Begegnungen zwischen Lehrkräften, Schüler/innen und Eltern bei informellen Begegnungen.
• Klassenelternabende zu bestimmten Themen
• Intensive Zusammenarbeit mit dem Elternverein, der wesentliche Aufbau- und Öffentlichkeitsarbeit leistet, sowie bei den großen Schulfesten mit hervorragendem Einsatz für das Buffet sorgt
• Schülerparlament, Word up (Bezirks-Schülerparlament)
• Und Tradition haben schon unsere jährlichen höchst erfolgreichen Bühnenproduktionen von wunderbaren Musicals.


 

Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssteigerung

Am Beginn des Schuljahres bilden Lehrkräfte Arbeitsgruppen zu diversen Themen: Öffentlichkeitsarbeit, Schulhausgestaltung, Organisation von Ausstellungen, Organisation von Festen usw.
Planungen von Lehrkräften:
• Management-Planung (nach Bedarf, flexibel): Hier wird alles, was Organisation und Verbesserungen in diesem Bereich betrifft, besprochen.
• Teamplanungen: je nach Teamabsprache
• Fachplanungen
• AE-Planungen: Planungen mit Native Speaker Teachers


 

Schulentwicklung

Die Leitbildsätze sind erstellt und mit den Schulpartnern gemeinsam verabschiedet. Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht die Kommunikation.



Leitbildsätze in der Junior High School

Unsere Schule hat ein weltoffenes Schulprogramm und ist ein Ort für kulturelle Veranstaltungen.
Einen kulturellen und sprachlichen Austausch erfahren unsere Schüler/innen und Lehrer/innen durch Kontakte zu internationalen Schulen.
Außenbeziehung und Schulpartnerschaft

Wir verstehen uns als lernende Organisation und streben nach hoher pädagogischer Qualität.
Durch Begegnungen und Projekte im In- und Ausland öffnen wir uns für die Welt.
Schulentwicklung

Durch Englisch als Arbeitssprache wird eine umfassende und alltagstaugliche Sprachkompetenz erlangt. Das konkret angewandte Lernen einer völkerverbindenden Weltsprache bietet horizonterweiternde Chancen für unsere Jugend.
Global Studies

Durch Umsetzen und Leben von Schlüsselqualifikationen schaffen wir ein Klima der Offenheit, des Vertrauens und der konstruktiven Weiterentwicklung. Der Erwerb von sozialen Kompetenzen ist für uns gleichwertig zum kognitiven Bereich.
Soziale Kompetenz

Unser Ziel ist es, die Welt unter verschiedenen Blickwinkeln mit unterschiedlichen Methoden und modernen Technologien zu erfahren.
Für uns ist es wichtig, dass der Mensch in seiner Individualität ganzheitlich wahr- und angenommen wird.
Lehren und Lernen.

Ein gemeinsames Arbeiten mit Humor und Freude ermöglicht Kindern und Erwachsenen, sich an der “Junior High School“ wohlzufühlen.
Wir bieten im Unterricht und auch in der Offenen Schule (Nachmittagsbetreuung) Raum für die Entfaltung von Kreativität und fördern diese besonders im musischen Bereich.



Schulprogramm

• päd. Schwerpunkte
Vorbereitung der Schüler/innen für die Erlangung eines Cambridge-Zertifikates
Gewalt-Prävention
Förder-Konzept
Ausbau: soziales Miteinander, gelebte Solidarität (Projekt: Begegnungen von Alt und Jung, Kooperation mit Altersheim im 23. Bezirk)
Weiterarbeit beim Großprojekt Klimaschutz (wir sind eine Klimabündnis-Schule und haben dabei bereits auch einen 1. Preis errungen!)
Weiterarbeit bei unserer Mitgliedschaft bei Pilgrim-Schule (unser Schwerpunktthema: Fair Trade)

• Personalentwicklung
Teilnahme von Lehrer/innen an Workshops zum Thema Arbeitssprache Englisch
Individualisierung, Differenzierung, Portfolio als alternative Beurteilung
Intensive Planungsarbeiten
Vielfältige Aus- und Weiterbildung im pädagogischen und fachlichen Bereich

• Evaluation
Teilaspekte des Schullebens wurden bereits beleuchtet und anhand der Ergebnisse wurden Verbesserungsvorschläge erarbeitet.



Stundenverteilung2015



Schulpartnerschaft

Es finden Klassenelternabende zu diversen Themen statt (z. B. zum Thema “Global Studies“, “Wohin nach der 8. Schulstufe?“), es gibt daneben auch informelle Treffen zwischen den Lehrkräften, Eltern und Kindern.
Bei Lernschwierigkeiten und bei erziehlichen Problemen wird mit den Eltern und beteiligten Institutionen (Psychagogin, Jugendamt,...) ein Maßnahmenkatalog erarbeitet.
Die gelebte Partnerschaft und gemeinsame Schul- und Qualitätsentwicklung sind uns zum Wohle aller Kinder ein großes Anliegen. Das Klassenforum und das Schulforum als Informationsschiene und Entscheidungsgremium sind in das Schulleben integriert.
Die Eltern und der Elternverein leisten große Unterstützung bei sämtlichen Schulfesten und Aktivitäten unserer Schule.



Ein Blick in die Zukunft

Vorhaben

• Großes Adventfest
• Weihnachtsmusical der 1. Klassen
• Schulschlussfest, feierliche Verabschiedung der 4. Klassen
• Professionalisierung und Adaptierung für unseren Standort
• Vorbereitung der Schüler/innen für ein Cambridge-Zertifikat (am Ende der 4. Klasse als Zusatzqualifikation)
• Zertifikate für besondere soziale Leistungen (mit dem Zeugnis ausgegeben) werden fortgeführt
• Verstärkt in den 4. Klassen: eigene Talente und Stärken in den Vordergrund stellen – als Grundlage für die Entscheidung: wohin nach der 4. Klasse?
• Ein Umdenken bei allen Lehrkräften bewegen: hinzuschauen auf was das Kind kann, wo liegen die Stärken, weggehen vom demotivierenden Fehlerzählen,...
• Professionalisierung der Lehrkräfte bei Portfolio-Erstellung und Lernstile erkennen
• Intensive Weiterarbeit beim Projekt Klimaschutz
• Weiterarbeit am Schulgarten



Für alle zukünftigen Vorhaben gilt ein wesentlicher Satz aus unserem Leitbild

„Als wichtige Grundlage für ein gutes, konstruktives Miteinander gilt auch hier die Akzeptanz der verschiedenen Wertvorstellungen, der Ideenvielfalt und die Erkenntnis, dass jede Person im Schulgeschehen wichtig ist und wertgeschätzt wird und dass wir alle zusammen ein Bild ergeben:
“Das Junior High School-Mosaik“.

Das Schulprofil wurde im Rahmen des Schulforums im Sept. 2014 verabschiedet.

Unterzeichnet von

Direktorin und Elternvereinsobmann